Stefan (Name geändert) hatte sehr lange damit zu tun, seinen dominanten Chef zu ertragen. Die ständigen Abwertungen und Machtspiele raubten ihm Kraft und Selbstvertrauen, bis er schließlich mit Schlafproblemen kurz vor dem Burnout stand.
Im Coaching kam die Wende: Durch den Muskeltest und meinen Coaching-Ansatz konnte Stefan die über lange Zeit unterdrückten Gefühle nachträglich verarbeiten. Es war, als ob er die Fesseln sprengte, die ihn an die belastende Situation banden. Frühere Prägungen durch das Elternhaus, die ihm heute immer noch nicht erlaubten, sich gut und gesund abzugrenzen, konnten gleichzeitig aufgelöst werden. Angst, Scham und Schuld wichen und eine gesunde Wut, Durchsetzungskraft und Stärke kamen zurück.
Mit jeder Sitzung gewann Stefan mehr Klarheit – bis er die innere Erlaubnis erhielt, sich endgültig zu lösen und nicht mehr in diese kraftraubende Verbindung zurückzukehren.
Jetzt ist Stefan wieder in seiner Mitte angekommen. Das Nervensystem hat sich erholt und reguliert. Verbunden mit seinen Ressourcen kann er befreit nach vorne blicken, frei von der lähmenden Last. Die Erfahrung mit dem Chef bleibt Teil seiner Geschichte, doch nun als Erkenntnis: Er hat jetzt die Stärke, Grenzen zu setzen und die Erlaubnis etwas zu verändern, was ihm nicht dient.
Ein gesundes und förderliches Umfeld zu finden und gut auf sich zu achten, ist sein nächstes Projekt.
Er war erfolgreich – nach außen hin. Doch jedes Mal, wenn es darum ging, seinen Preis zu nennen, eine Rechnung zu stellen oder Geld anzunehmen, zog sich innerlich etwas zusammen. Ein Gefühl, das er nicht benennen konnte. Kein klarer Gedanke, keine greifbare Erinnerung – nur dieses diffuse Unbehagen, das einfach da war.
Der Muskeltest brachte es ans Licht: Schuld und Scham. Tief verankert, seit der Kindheit. Als Kind wurde er geschimpft, wenn er Geld ausgegeben hatte, ohne zu fragen. Und es wurde ihm vorgelebt, dass man mehr gibt als nimmt – dass Nehmen sich einfach nicht gehört, weil man damit anderen etwas wegnimmt. Was damals Orientierung war, wurde mit der Zeit zur unsichtbaren Bremse im Unternehmen. Preise setzen, Angebote erstellen, Konditionen verhandeln, Wachstum zulassen – all das trug diese emotionale Last, ohne dass er je gewusst hätte, woher sie kam.
Im Coaching haben wir diese Blockaden gelöst. Mit dem Emotionscoaching konnten Schuld und Scham rund um das Thema Geld nachträglich verarbeitet und integriert werden. Die alten Verknüpfungen lösten sich – nicht durch gutes Zureden, sondern durch echte emotionale Verarbeitung und systemische Arbeit. Denn die Wurzel lag im Familiensystem: Was die Eltern vorgelebt hatten, durfte er nun loslassen. Er gab sich selbst die Erlaubnis, es anders zu machen.
Was danach blieb, war Klarheit. Geld ist heute für ihn ein neutrales Werkzeug – kein moralisches Urteil, keine Prüfung seines Wertes. Er nennt seinen Preis. Er nimmt an. Er entscheidet. Und das Unternehmen dankt es ihm.
Sie fragen sich, ob auch Ihr Thema gelöst werden kann?
Melden Sie sich – wir besprechen das gemeinsam.
