Coaching-Stories: Ängste und Blockaden

Aus Angst wird Stärke - schulischer Leistungsdruck und Vermeidung


Für Lisa (Name geändert) war Schule lange ein Ort der Anpassung. Sie erfüllte Erwartungen, doch innerlich wuchs das Gefühl, nicht zu genügen. Kommentare von Lehrern, Hänseleien von Mittschlülern und der ständige Vergleich mit anderen ließen ihren Selbstwert schrumpfen.

 

Mit der Zeit entwickelte sie Versagensängste und begann, Situationen zu meiden, in denen sie sich bewerten lassen musste.

 

Im Coaching durfte Lisa sich mit alldem ganz offen zeigen. Der geschützte Raum (und auch, dass ihre Mutter dabei sein konnte), gab ihr Sicherheit.

 

Mit Hilfe meines Coaching-Ansatzes wurden die Verletzungen und belastenden Gefühle endlich nachträglich verarbeitet. Sobald die Emotionen integriert werden konnten und ihren Platz fanden, geschah etwas, das sehr oft in meiner Arbeit geschieht:

 

Lisas innere Kraft kehrte zurück. Ängste, Druck und Scham verloren ihre Macht, und an ihre Stelle trat ein Gefühl von Klarheit, Mut und Selbstvertrauen.

 

Heute steht Lisa ganz anders da: Sie konnte ihre Potenziale frei entfalten und fand zurück zu ihrem Selbstvertrauen. Schule ist für sie nicht länger ein Symbol der Schwäche, sondern ein Kapitel, das sie überwunden hat – und aus dem sie gestärkt hervorgeht.

 

Wenn der neue Schulstart alte Narben aufreißt


Emma (Name geändert) konnte morgens nicht aufstehen. Nicht weil sie faul war oder sich drücken wollte. Sondern weil Schule sich anfühlte wie Gefahr. Der Magen zog sich zusammen. Das Herz pochte schnell. Die Gedanken drehten sich im Kreis: Was, wenn ich etwas falsch mache? Was, wenn alle es merken und ich mich blamiere? 

 

Schulangst sieht von außen oft aus wie Verweigerung. Von innen ist sie ein erschöpfender Kampf.

 

Eine alte Wunde, neu aufgerissen

Der Wechsel in die weiterführende Schule hatte alles verändert. Neues Umfeld, neue Menschen, neue Anforderungen. Und mittendrin: Vergleiche, Bewertungen, der ständige Druck, sich zu beweisen.

 

Was Emma damals noch nicht wusste: Ihr Nervensystem kannte dieses Gefühl bereits. In der Grundschule hatte sie Mobbing erlebt – Ausgrenzung, Worte, die wehtun. Das hatte Spuren hinterlassen. Und jetzt, unter dem Stress des Neuen, wurden diese alten emotionalen Wunden wieder aktiviert. Was aussah wie Schulangst, war in Wirklichkeit eine viel ältere Geschichte.

 

Was geholfen hat

Im Coaching schauen wir nicht nur auf das offenSICHTLICHE Thema - wie hier: die Schule. Wir schauen, was das Nervensystem gelernt hat – und wann. Mit meinem Coaching-Ansatz arbeiten wir uns zu den wahren Wurzeln der Trigger vor. Die alten Verletzungen durch das Mobbing dürfen sich für einen Moment zeigen und endlich - während ich den sicheren Raum dafür halte - verarbeitet und integriert werden. 

 

Während dieser einen Coaching-Session wird das Nervensystem bereits ruhiger. Die Schule bleibt dieselbe – aber in Emmas Erleben hat sich etwas verändert. Ich begleite sie noch ein paar Sitzungen mit stärkenden Impulsen, bis sie es schafft. 

 

Das mulmige Gefühl bestimmt nicht mehr ihren Morgen. Sie kann wieder zur Schule gehen – weil es sich wieder neutral anfühlt. Ihre Unbeschwertheit ist nach und nach wieder zurückkehrt.

 


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Andrea Hartinger Life- und Business Master Coach und Lehrtrainerin in Landshut und München

 

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